Gebündelte Kräfte

Trend, Michael Schmid, 23. Juni 2017

Mit Heitger Consulting stärkt die Beratungssparte vom KPMG ihre Kompetenzen um systemische Beratung, was speziell für CHANGE-PROJEKTE wichtig ist.

Ein Deal in der heimischen Beratungsszene bringt zwei renommierte Anbieter zusammen, deren Kompetenzen einander trefflich ergänzen. Anders herum betrachtet, bedeutet das natürlich auch, dass sie aus verschiedenen Richtungen kommen und mit unterschiedlichen Ansätzen arbeiten: auf der einen Seite KPMG, einer der globalen Big Four, bei dem die Beratungssparte (Advisory) neben der Wirtschaftsprüfung (Audit) und der Steuerberatung (Tax) in letzen Jahren immer stärker ausgebaut wurde und der in diesem Bereich in Österreich über insgesamt 350 Mitarbeiter verfügt. 85 davon sind im klassischen Management-Consulting tätig, als weitere Dienstleistungen bietet die Advisory-Sparte Risk Consulting und Deal Advisory an.

Heitger Consulting ist dagegen mit rund 30 Beratern deutlich kleiner und verfügt über eine scharfe Fokussierung auf systemische Unternehmensberatung. 2007 gegründet von Barbara Heitger, der langjährigen geschäftsführenden Gesellschafterin der Beratungsgruppe Neuwaldegg, berät der Nischenanbieter höchst erfolgreich Familienunternehmen und Konzerne in Sachen Strategie, Führung und Wandel und entwickelt Konzepte für strategische Erneuerung, komplexe Veränderungsvorgaben sowie strategisches Leadership-Development. Damit hat sich Heitger auch international einen hervorragenden Ruf erworben. „Die stärkste systemische Beratung im deutschsprachigen Raum“, streut Alexander Lippner, Geschäftsführer von KPMG Advisory, seiner künftigen Partnerin Rosen.

Mit dem Deal und der künftigen Kooperation besteht jedenfalls die Möglichkeit, Kunden alle relevanten Kompetenzen aus einer Hand anzubieten - von Konzepten auf Basis der tiefen Fach- und Branchenkenntnis sowie der Finanzkompetenz des Global Players bis zur einfühlsamen, umsetzungsorientierten Begleitung von Veränderungsprozessen bei der Realisierung durch die Beratungsboutique. „In Zeiten der von Digitalisierung geprägten Veränderung können sich Unternehmen keine langwierigen Brüche zwischen neuen Konzepten und den für ihre Umsetzung notwendigen Change-Prozessen leisten“, ist Heitger überzeugt.